


Für M. und P.

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Nachwuchs
Nachwuchs?
Eventuell, aber nicht bei uns.
Schon gestern war mir aufgefallen, daß ein kleines Vögelchen immerzu hin und her flog. Immer vom Garten zum Pfosten an unserer Terrasse, dieser ist mit einem immergrünen Winterjasmin bewachsen. Heute morgen hab ich jetzt erkannt, es ist ein kleiner Zaunkönig, vielleicht sind es auch zwei?. Seit heute fliegt er nicht nur hin und her, nein - er ist eifrig mit dem Nestbau beschäftigt. Das Schnäbelchen ist oft so beladen, daß man darüber nur staunen kann. Ich werde beobachten, was sich weiter tut. Hoffentlich bekommt das Pärchen dann auch Nachwuchs. Ich werde über meine Beobachtung berichten.
Waltraud 26.04.2007, 09.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bauernmalerei | Tags: Alles was kriecht und fliegt
Geschafft!
Geschafft!
Der Landkreisseniorentag 2007, der heute in der Festhalle Kahl stattfand ist Geschichte. Statt der erwarteten 60-70 Gästen waren 180 gekommen. Vorbereitet waren 9 Kuchen davon 2 Bleche, 40/2 belegte Brötchen und 40 frischgebackene Laugenbrezeln, das sollte ausreichend sein für die erwarteten60 - 70 Personen. Für die Vorbereitung des Saales waren wir zu siebt schon um 12.30h zur Stelle. Offizieller Beginn der Veranstaltung um 14h. Daran war gar nicht zu denken, viel früher meldeten sich die hungrigen Seelen. Und so geschah das Unvermeidliche: um 14.30h waren wir so gut wie ausverkauft. Also mußte eine von uns los ins Hessenland, da im bayrischen Kahl am Mittwoch Nachmittag die Geschäfte geschlossen sind, um noch Kuchen, Brötchen und Belag zu kaufen. Also im Akkord Brötchen schmieren und belegen, Kuchen aufschneiden , noch weitere 10l Kaffee kochen , und noch dazu zusätzliche Tische und Stühle stellen. Trotz unvorhergesehenem Ansturm haben wir alles gut gemeistert, und um 17h fand alles seinen Abschluß und wir die Ehrenamtlichen waren uns einig, das haben wir geschafft, und auch wir sind heute allsamt : geschafft!
Waltraud 25.04.2007, 20.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Landkreisseniorentag
Mein Ehrenamt
Mein Ehrenamt: Mittwochscafé Kahl
Seit fast 11 Jahren engagiere ich mich beim Mittwochscafè Kahl. Kahl liegt in Unterfranken, am Main und nur 2km, zum Teil noch weniger , von der hessischen Grenze entfernt. Es gab bis zur Gründung unserer Einrichtung kein Café im Ort. So entstand die Idee zum Mittwochscafé.
Inzwischen wohne ich schon seit 6 Jahren nicht mehr in Kahl, aber für mich ist das Café in gewisser Weise die Verbindung zu meiner alten Heimat, in der ich 32 Jahre gewohnt habe.
Wir sind eine Crew von knapp 40 Frauen, die sich wieder in 4 Gruppen aufteilen. Die Einrichtung untersteht der Gemeinde, durch die wir auch versichert sind. Die Gemeinde stellt uns auch die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung.Jede Crew hat ihren Teamsprecher. Ich bin z.B. Sprecherin der Gruppe 4. Unser "Boß" ist der Jugend- und Seniorenbeauftragte der Gemeinde. Jede Woche mittwochs ist das Café von 14-17h geöffnet. Es gibt hausgebackenen Kuchen(meiner für morgen ist gerade in der Röhre), mit Salami und Käse belegte Stangen und abhängig von der Art der Veranstaltung Laugenbrezeln, natürlich frisch gebacken. Wir verkaufen zu zivilen Preisen, 1 Tasse Kaffee 50cent. Einmal im Monat ist Tanzveranstaltung, es gibt Vorträge zu unterschiedlichen Themen, Auftritte von Kindergärten oder Kinderchören, Nikolausfeier usw..
Eintritt nehmen wir nicht. Für unsere Tanzveranstaltungen bezahlen wir Gema. Unsere Einnahmen fließen in eine gemeinsame Kasse aller 4 Gruppen. 4mal jährlich treffen sich alle "Cafémitglieder" zur organisatorischen Klärung anfallender Fragen und Anträgen.
Wahrscheinlich taucht jetzt die Frage auf: Was passiert mit dem Geld. Wir arbeiten bis auf unseren Boß alle ehrenantlich, d.h. die Auslagen für Kuchenzutaten, Stangen, Wurst usw werden aus der Kasse erstattet. und nun noch der eigentliche Sinn de Cafés: die Einnahmen werden wie wir sagen, "unbürokratisch" nur durch Abstimmung während unserer Besprechungen ausgeschüttet für soziale Zwecke. So unterstützen wir durch Spenden u.a. die drei örtlichen Kindergärten, des Rote Kreuz, insbesondere Jugendrotkreuz, die Seniorentagesstätte, die Sozialstation,die Stefanusgemeinschaft und private, uns bekannte ,Sozialfälle. Zu letzteren gehören Anträge von Privatpersonen die wiederum von sozialen Härtefällen erfahren haben,. Vor ein paar Jahren hat eine Familie mit 4 Kindern noch Drillinge bekommen, wir haben den Kinderwagen finanziet, die Sozialstation hat einen "Rollfiez" angeschafft.
Ein Rollfiez = ein Fahrrad , bei dem man anstelle des Vorderrades einen Rollstuhl einhängen kann, der bei Bedarf,ausgeliehen werden kann,- wir haben mitfinanziert, ein 14 jähriges leukämiekrankes Mädchen hat für Medikamente , die die Krankenkásse nicht voll übernimmt, einen Zuschuß erhalten . Diese Aufzählung soll einen Einblick geben, wofür ich mich engagiere.
Morgen ist meine Gruppe wieder dran. Wir verköstigen die Teilnehmer des Landkreisseniorentages. Erwartet werden 85 angemeldete Personen und dazu??? Serviert werden: 9 Kuchen, darunter 2 Bleche, 50 halbe belegte Brötchenund 40 Laugenbrezeln, Kaffee und sonstige Getränke.
Die wichtigste Veranstaltung im Jahr, ich hätte es beinahe vergessen, ist am letzten Mittwoch im September nach unserer Sommerpause der traditionelle Tanz in den Herbst mit vielen Showattraktonen der örtlichen Vereine: Tanzvorführungen der Frauen und Kinder des Turnvereins, Kinderballett,Seniorentanzgruppe ... Bei dieser Veranstaltung haben wir durchschnittlich 400 Gäste.
Für mich und meine 9 Kolleginnen ist morgen wieder volles Programm. Inzwischen ist mein Goldtröpfchenkuchen aus dem Ofen . Der duftet...hmmm...lecker
Waltraud 24.04.2007, 13.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltag | Tags: Mittwochscafé Kahl
Die Fortsetzung meines schlechten Tages
Die Fortsetzung meines schlechten Tages
Es war wirklich schlimm mit mir. Ich habe schon an mir und meinem Musterverstehen gezweifelt. Aber der Entschluß ,von der ursprünglichen Idee wegzugehen, war genau richtig. Ich habe nämlich gewagt, ein anderes Projekt, das ich schon lange verwirklichen wollte , in Angriff zu nehmen. Die Technik des Patchworkstrickens war mir bis vor ca.3 Monaten unbekannt. Erst im Strickclub habe ich sie kennengelernt. An einem glatten Teil hatte ich mich schon versucht, ebenso Socken mit glatten Patches als Stulpe. An Socken mit Spitzpatches habe ich mich einfach nicht getraut - also immer wieder verschoben. Aber nun, siehe da - Stück für Stück hat es geklappt. Mit den Halbpatches vor der Ferse hatte ich so meine Probleme, aber nach 3 Versuchen war auch dieses Problem beseitigt. Wovor ich dieses Mal noch kapituliert habe, sind die Patches am Oberfuß. Schon allein die Vorstellung, wie es rund gehen soll, fehlt mir. Na immerhin bin ich schon einmal soweit gekommen, und , glatter Fuß zu gepatchter Stulpe, ist ganz in Ordnung. Ich denke, daß ich morgen mein "SchlechtesTages-werk" beenden kann. Das Ergebnis werde ich dann präsentieren. Was lange währt, wird endlich gut!
Waltraud 23.04.2007, 12.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Was lange währt
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